|
|
||||||||
“Mein Wunsch ist es, den Sinn im Leben der Menschen zu erhalten, Ihnen die Kraft und Schönheit zu schenken, die ich in Ihnen sehe. Ich will, dass die Menschen in meinen Bildern zurückstarren.“ Nan Goldin Nan Goldin ist die leidenschaftliche Historikerin im Zeitalter der offenen Sexualität, des Glamour, der Schönheit, der Gewalt und des Todes. Als eine der eindringlichsten Fotografinnen der Welt anerkannt, hat ihre Arbeit zudem einen großen Einfluss auf die Genres Film, Design, Mode und Kunst. Am bekanntesten ist Goldin für ihre Bilder von Menschen am Rande der Gesellschaft - aufgenommen in Metropolen wie New York, London, Berlin, Tokio und Paris. Aus ihrer eigenen Erfahrung schöpfend, fängt sie die Momente ein, die Geschichten von Freundschaft, Leidenschaft und deren Folgen erzählen. Ihre Arbeit durchquert das gesamte Spektrum der menschlichen Beziehungen von Liebe zu Isolation, Betrug, Verlust und Selbstoffenbarung. Gefühlsmäßig aufgeladen und in intensiv gesättigten Farbtönen aufgenommen, offenbaren diese Bilder einen Teil zeitgenössischer Geschichte, die durch das Leben derer, die ihr nahe stehen, in privaten Momenten ungekünstelt nacherzählt wird. Als eine überaus produktive Fotografin verarbeitet Goldin ihre Bilder zu unterschiedlichen Erzählsträngen, deren Fokus zwar meist auf dem Individuum, aber auch auf weiter gefassten Themen liegt. Dabei stand die menschliche Gestalt, aufgenommen mit Mut, Überschwang, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Pathos, stets im Mittelpunkt von Goldins Fotografie. Ihre Arbeiten geben uns einen tiefen Einblick in die menschliche Sexualität und fangen den Geist unserer Zeit ein.